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Bannenenenenenebudding

Gefühlvoll einkaufen, das Schönste, wo gibt. Wer sagt schon Pudding? Budding komm der ganzen Konsistenz, dem Mundgefühl so unglaublich viel näher! Und keiner hat jemals gesagt: DebrezinER. Bananen hier nicht so beliebt, Bannene, eine Mischung aus Bann und ne – aber wo sie doch so gesund sein sollen. Zur Wiedergutmachung tauschen wir die depperte ORF-Karte gegen Eier-Einbrenn, ällabätsch.

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“Joghurt”

Fragen über Fragen hier:
Bin ich die einzige, die es beängstigend findet, dass Joghurt unter Anführungszeichen steht?
Unter welchen rätselhaften Umständen könnte Milch durch Dille ersetzbar sein?
DOSE?
Was ich wiederum gut nachvollziehen kann: Es ist schier unmöglich, sich zwischen Knacker und Prosecco zu entscheiden.

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Altern

Gehen wir davon aus, dass das Verfassen von Einkaufszettel so funktioniert: man nimmt Stift und Zettel zur Hand und notiert anschließend, was man braucht. Wir gehen weiters davon aus, dass jene Dinge, die man am dringendsten braucht, zuerst aufgeschrieben werden.
Altern ist einfach nicht schön.

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usw

Hier kommt mit die Küchentischpsychologin einfach direkt hoch. Wie wenig kann sich ein Mensch eigentlich festlegen wollen? Dieser Einkaufszettel wirft definitiv eine Menge mehr Fragen auf als er beantworten kann. Antipasti, ja, welche denn? Gurkerl jetzt oder Zwiebel? Dann wähnt man sich schon erlöst mit einer klaren Ansage: Gefüllte Paprika mit Ziegenkäse, ja, genauer geht es kaum. Nur um dann zu lesen: usw. USW?
Da werd ich dings usw.

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Aller Anfang

So, heute beginne ich ohne Fleisch zu leben, die armen Tiere und so. Also, lass mal nachdenken was man da so isst. Also man muss ja auch als Vegetarier aufs Klo. Und Eier zum Frühstück, das geht ja. Alle Milchprodukte auch, ist ja fabelhaft. Dann kauf ich noch Sicherheitshalber zwei Deos, man soll ja anders riechen als Vegetarier. Und mehr Geschirr fällt bestimmt auch an. Oh je. Oh je. Da schreib ich doch lieber noch Beuschel und Wurst auf. Wenn ichs nicht einreiß an der Seite zählt das eigentlich nicht.

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Ohren zu

Da sitzt er, an seinem Küchentisch, dem schmucklosen, vor sich der leere Einkaufszettel. Und er denkt. Und denkt. Er versucht wirklich in sich zu gehen und zu überlegen: was brauche ich. Brauchen, was geht mir also wirklich aus tiefstem innersten Bedürfnis ab. Und da ist es dann, das Heulen vom Spielplatz nebenan. Jetzt weiß er es. Er braucht Ruhe. Und er will auch keine nassen Socken mehr wenn er mit seinen abgeblich wasserdichten Goretex-Trekkingschuhen durch die Wiese huscht, um dem Kinderspielplatz auszuweichen. Das ist es, was er braucht.

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Vögelfutter

“Schreib auf, ganz wichtig: Batterien. Vogelfutter. Und, ja Salz und Zucker, dann….  überlegen… ja, genau: Muttermilch und Samen, das war noch.”

Besonders freut es mich, dass es Muttermilch inzwischen zu Kaufen gibt. Eine gewisse Erleichterung für die, die nicht so gerne Körperkontakt haben. Auch dieser lästige Geschlechtsverkehr fällt weg, wenn man den Samen fixfertig kauft. Und batteriebetrieben sowieso immer hygienischer.

 

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So ein Kese

Dies ist ein Hilferuf. Ein verzweifelter Versuch eines Schülers, die vorsätzliche Bloßstellung, die folterähnliche Peinomachung, die unzumutbare Coolnesauslöschung der Mutter zu unterbinden. Wie verzweifelt das Kind hier versucht, die Mutter zu einem weniger auffälligen, und dadurch für das Kind weniger imagezerstörenden Äußeren zu treiben, ist geradezu rührend. “Ohne Farbe” und “schwarz” scheint es förmlich hinaus zu schreien. Dass es um unauffällige Kesestreifen bittet, um nicht für seine Mango-Aloe-Vera-Müsli-Jause verlacht zu werden, ist besorgniserregend. Es scheint, als hätte sich das Kind, um den Schmerz über das aufdringliche Versagen der Mutter zu betäuben, längst in die Abhängigkeit von berauschenden Substanzen begeben. Denn: was, wenn nicht Schnüffeln, treibt man heutzutage noch mit Tintenkillern? Ich vermute, die Mutter beküsst das Kind vor der Schule, ruft ihm “Ich hab dich lieb” oder andere verletzende Beleidigungen zu.

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Pfoten hoch

Netter Versuch, doch leider kann selbst das treudoofste Hundegschau nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier einiges im Argen liegt. “f. Erika” – was soll das denn? Was kann die arme Erika schon wieder dafür? Hat sie nicht verdient, von derselben Becel zu lecken wie alle anderen Katzen auch? Und hier: “F.schfond”: glaubst du im Ernst, ich sehe nicht dass du, du, du, Tierfreund, zerkochte Meerestiere kaufst? Unschuldige? Möchte gar nicht wissen, was du mit Bananenzwiebel zu vertuschen versuchst, habe aber schlimme Ahnungen. Pfui, pfui, pfui. Da gibts was auf die vier Pfoten.