Herr fünf, der ist ein Schlawiner. Nachts, wenn seine Herrin schläft oder gerade mit Herr eins, zwei, drei, vier oder sechs beschäftigt ist, schleicht er raus und manipuliert ihre Einkaufszettel. Seit Jahren muss Hr 5 Ravioli mit sehr wenig Parmesan essen und die Perverse serviert ihm dazu ein Glas Messingputze. Jetzt schleicht er also leise ins Vorzimmer und kritzelt Parmesan oben dazu! Weil Hr 5 liebt Parmesan und wenn die Herrin zweimal Parmesan liest, kauft sie bestimmt auch zwei. Da leuchten seine bebe-Augen, weil er so einen fiesen Schabernack wieder getrieben hat.
Es geht um die Wurst
Diese Leserinneneinsendung wurde mir aus gut unterrichteten Kreisen zugespielt, man könnte auch sagen: Insiderinformation. Und ich muss sagen: es schockiert mich. Nachdem ich den Haushalt kenne, nein, zu kennen glaubte, ist dieser mein Glaube (ohnehin schwach) nun bis ins Mark erschüttert. Ich lese hier, dass acht Sorten Fleisch und Fisch eingekauft wurden. Acht. Und deshalb frage ich mich, und ich frage auch Sie, geneigte Leser: Wer hat den Pizzakäse angeordnet? Ich werde mich auf den Anordner stürzen, wie sich weiland Tom Cruise und Demi Moore auf Jack Nicholson stürzten, denn diese Frage muss restlos aufgeklärt werden. Eine Frage der Ehre.
Es greent so green
In der aktuellen maxima ist eine Beilage – die „maxima green“ – in der es viele viele Artikel von mir zu lesen gibt. Unter anderem habe ich mit ein paar hohen Tieren aus der Wirtschaft einen interessantes Gespräch über Müllvermeidung geführt. Guckt euch das an.
Auf der Alm
Schau, schau! Die wunderbare Geschichte über die wundervolle Sennerin mit wunderschönen Fotos meines Lieblingsfotografen ist im aktuellen Universum Magazin nachzulesen!
Gavdos!
Heute ist im Reiseteil der „Presse“ mein Bericht über unseren wilden Urlaub mit ohne Luxus auf der griechischen Insel Gavdos zu lesen. Das freut mich besonders, weil es erstens eine tolle Reise war und mir zweitens viele lustige Details beim Lesen jetzt wieder eingefallen sind. Hach.
Hier gehts zur Online-Version.
Äpfelsaft
Mir drängen sich hier einfach zu viele Fragen auf, um sie euch vorzuenthalten. Erstens: Ist es ok, dass Roter Storch, diese Plörre, genauso wenig kostet wie Mikado und Tender? Müssten diese Grausamkeiten nicht 100,- und mehr kosten? Zweitens: Was macht man mit 30 Öllichtern? Drittens: Wieso sagen wir eigentlich fälschlicher Weise Apfelsaft? Völlig korrekt, lieber Einkaufszettelschreiber, es muss Äpfelsaft heißen. Es heißt ja auch Traubensaft und nicht Traubesaft. Für diese Sprachrevolution hast du dir Fernet und Campari verdient, streich das Fragezeichen. !
* Ein Hinweis für die Neugiersnasen: Ich habe das für euch recherchiert. ABSciex macht unter anderem Qualitätstests bei Lebensmitteln. Ist das nicht unheimlich?
Einkaufsaufstellung
Luft hat Probleme mit der Identitätsfindung. Ist er ein Ballon, eine Schlange, er steckt wohl mitten in der Pubertät, wer kann da schon sagen, was er ist oder sein möchte. Sicher ist sein Naheverhältnis zu Tixo, der ihn eher als Ballon wahrnimmt denn als Schlange. Tixo hat darüber hinaus eine Art Vermittlerrolle eingenommen. Denn Lufts Beziehung zu Lachs und Brot ist derzeit etwas gestört. Auch die Beziehung zwischen Lachs und Brot ist, nun ja, schwierig. Der Grund: Luft. Brot sieht Luft mehr als Schlange, Lachs eher den Ballon. Und Tixo muss wirklich schauen, dass er nicht an Luft kleben bleibt.
Armes Würstel
Sie gaukelt ihm seit nunmehr vierzig Ehejahren vor, eine meisterhafte Köchin zu sein. Was ihr gelingt, denn erstens waren sie bisher weder im Wirtshaus noch hat er sonst irgendwo gegessen. Und zweitens durfte er ihr auch noch nie in der Küche zusehen. Ein raffiniertes Luder ist sie. Verschwindet in der Küche, schließt die Tür, scheppert mit allen Töpfen und Pfannen, macht eine riesen Unordnung und kommt nach einer Stunde mit einem Käse-Gurkerl-Brot und einem (wahrscheinlich nicht einmal aufgewärmten) Frankfurter strahlend – „ta-daaaa“ – wieder heraus. Und er, stumm vor Ehrfurcht und weich vor Anbetung durfte nicht nur einkaufen was sie ihm angesagt hatte sondern auch noch den ganzen Dreck aufwaschen. Armes Würstel.
Februar-Universum
In der aktuellen Ausgabe des Universum Magazin ist ein Interview zu lesen, das ich mit einer echten Wildkatze geführt habe. Oder zumindest einer echten Wildkatzen-Expertin. Darüber, warum es gerade in Österreich nur 13 solche Tierchen gibt. Klingt interessant, ist es auch.
Sojabolo
Dieser Einkaufszettel wurde mir von einer Leserin zugespielt. Es hadelt sich dabei um Material von nicht unerheblicher Brisanz, weil: der Haushalt, dem dieses Papier entspringt, ist mir bekannt. Liebe Leserinnen, ich bin genauso schockiert, wie ihr. Ja, niemals hätte ich mir gedacht, dass in diesem zwar nicht langweiligen aber doch harmlosen Haushalt so etwas konsumiert wird. Sojabolo!?!?!? Sie versuchen, durch Schnaps, Sekt und Wodka davon abzulenken, tarnen und täuschen im Einkaufswagerl. Micht täuscht ihr nicht, ihr Keksgesichter.
Tele-Prost!
